Auf dem Boden liegt ein Klavier aus Stoff. Es ist an bunte Kabel angeschlossen. Daneben stehen Tablets.

Mit Medien richtig umgehen

Du bist oft am Handy oder Laptop? Aber weißt du, wie du Medien richtig nutzt? In diesem Workshop haben zehn Mädchen genau das gelernt. Das Thema war: digitales Wohlbefinden. Das heißt: Medien so nutzen, dass es dir gut geht. 

Zwei Mädchen stehen vor einem großen Bildschirm. Auf dem Bildschirm sieht man eine Landkarte von Deutschland. Das eine Mädchen hat einen Stift in der Hand und kreist damit digital Orte auf der Landkarte ein.

Zwei Tage – viele Stationen

Das Team von barrierefrei kommunizieren! hat verschiedene Stationen zum Ausprobieren aufgebaut. Dort gab es einiges zu entdecken:

  • Podcasts
  • Werken und Basteln
  • Künstliche Intelligenz
  • 3D-Druck
Ein Finger drückt auf einen roten Knopf. Der Bildschirm von dem Gerät sagt auf Englisch "Von einem Medium drucken"
Ein 3D-Drucker druckt einen gelben Türstopper.
Einkaufschips mit dem Logo von "barrierefrei kommunizieren!" darauf. Sie sind 3D-gedruckt.

An jeder Station konntest du selbst aktiv werden. Es wurden Dinge ausprobiert und eigene Ideen umgesetzt. Andere junge Leute haben geholfen. Sie kannten sich gut aus und haben alles einfach erklärt.

Was entstanden ist

Die Mädchen haben viele tolle Dinge gemacht. Zum Beispiel:

  • Ein Einkaufschip aus dem 3D-Drucker
  • ein Klavier für den Boden.

Das Boden-Klavier haben sie selbst gebaut. Dafür nutzten sie ein Makey-Makey-Set. Damit konnten sie Musik machen. Und sie lernten, wie Programmieren funktioniert.

Auf dem Boden liegt ein Klavier aus Stoff. Es ist an bunte Kabel angeschlossen. Daneben stehen Tablets.

Programmieren – einfach erklärt

Programmieren heißt: Du gibst einem Computer Befehle. Dafür schreibst du eine Anleitung. Der Computer versteht diese Anleitung. Zum Programmieren benutzt du eine besondere Sprache. Diese Sprache nennt man auch: Programmier-Sprache. Mit Programmieren kannst du zum Beispiel:

  • ein Spiel machen
  • eine App entwickeln

Und: Programmieren kann Spaß machen.

Erst schüchtern – dann mutig

Einige Mädchen kamen aus dem MUT-Projekt gekommen. Das gehört zu einer Jugendhilfe in Königswinter. Andere kamen aus dem Jugendzentrum Heimstatt Bonn gekommen. Auch Fachkräfte waren dabei. Sie arbeiten mit Jugendlichen im Alltag.

Am Anfang waren einige Mädchen noch schüchtern. Sie wollten erst zuschauen. Das ist völlig okay. Dann spielten sie zusammen ein Spiel. Das Spiel heißt It Takes Two. Dabei musst du im Team arbeiten. Nur gemeinsam kommst du weiter. Die Mädchen merkten schnell: Sie können das gut und alle hatten viel Spaß.

Ideen für die Zukunft

Am Ende waren sich alle einig: „Die Zeit war viel zu kurz!“ Die Mädchen möchten gerne regelmäßig kommen. Und sie haben viele Ideen:

  • ein Trompeten-Mundstück drucken
  • eigene Projekte planen
  • zusammen basteln statt allein am Computer

Was du lernen kannst

Du kannst Technik selbst ausprobieren. Du kannst eigene Ideen umsetzen. Und du merkst: Medien machen mehr Spaß, wenn du aktiv bist.

Der Grund für das Projekt

Computer, Smartphone und Social Media gehören zum Alltag. Darum ist digitales Wohlbefinden wichtig. Das bedeutet:

  • verstehen, wie die Technik funktioniert
  • eigene Inhalte erstellen
  • Medien so nutzen, dass du dich gut fühlst

Genau das haben die Mädchen gelernt. Sie saßen nicht einfach nur am Computer.
Sie waren kreativ. Sie haben ausprobiert und zusammen gelacht.

Ein sicherer Ort für dich

Offene Jugend-Treffs wie in Bonn von barrierefrei kommunizieren! sind für alle da. Das bedeutet:

  • du kannst einfach teilnehmen
  • du hast Zeit zum Ausprobieren
  • andere Jugendliche helfen dir
  • erfahrene Erwachsene unterstützen dich

Wichtig ist:
Es ist ein geschützter Raum. Hier kannst du dich wohlfühlen. Du darfst erst zuschauen. Und später selbst mitmachen.


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